Unesco-Weltkulturerbe mit lebendiger Atmosphäre

Kloster Maulbronn

Porträt von Johannes Kepler, Kupferstich um 1620; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Julia Haseloff
„Unter den Sternen ergehet sich mein Geist“

Johannes Kepler

Johannes Kepler (1571–1630), Mathematiker und Astronom, Optiker und Astrologe, stammte aus bescheidenem Elternhaus in Weil der Stadt. Heute gilt er als Begründer der modernen Naturwissenschaften. Die „Kepler‘schen Gesetze“ der Planetenbewegung besitzen noch immer Gültigkeit.

Modell der fünf ineinander geschachtelten regulären Körper; Weil der Stadt, Johannes Kepler Geburtshaus; Foto: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, Arnim Weischer

Mathematik begeisterte schon den jungen Kepler.

Wie sah Keplers Kindheit aus?

Seine Familienverhältnisse waren schwierig. Sein Vater verließ die Familie, als Kepler fünf Jahre alt war. Kepler selbst erkrankte als Kind an den Pocken und litt als Folge davon zeitlebens an einer Sehschwäche. Mit 13 Jahren besuchte er die Klosterschule in Adelberg, dann kam er in die höhere Klosterschule Maulbronn: Das neue württembergische Schulsystem ermöglichte ihm diesen Zugang zu höherer Bildung. Die dreijährige Schulzeit absolvierte er trotz seines schlechten Gesundheitszustandes erfolgreich.

Detail einer Sternenkarte von Johannes Kepler; Foto: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, Arnim Weischer

Kepler leistete Bahnbrechendes für die Astronomie.

Wie gestaltete sich seine berufliche Laufbahn?

1589 begann Kepler sein Theologie-Studium in Tübingen. Doch aufgrund seiner ausgeprägten mathematischen Begabung entschied sich Kepler für eine Laufbahn als Naturwissenschaftler. Er nahm verschiedene Lehraufträge an und wurde 1600 kaiserlicher Mathematiker und Hofastronom Rudolfs II. in Prag. Von 1612 bis kurz vor seinem Tod 1630 arbeitete Kepler als Mathematiker in Linz. 1615 wurde seine Mutter Katharina wegen Hexerei angeklagt, Kepler kümmerte sich um ihre Verteidigung.

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