Unesco-Weltkulturerbe mit lebendiger Atmosphäre

Kloster Maulbronn

Gewusst wie

Die Wasserwirtschaft

Die Zisterzienser waren berühmt für ihre meisterhafte Art der Wasserwirtschaft und Wassernutzung. Das mittelalterliche System aus etwa zwanzig Seen und Teichen, verbunden durch ein umfangreiches Netz aus Gräben und Kanälen, prägt bis heute die Umgebung von Kloster Maulbronn.

Eintritt der Salzach ins Kloster Maulbronn; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Carla Müller

Die Salzach im Klosterareal.

Ein System mit vielfältigen Funktionen

Durch ein weit verzweigtes System von Gräben wurden die umliegenden Feuchtgebiete in die Salzach entwässert. Stauseen dienten als Wasserreservoire und Fischteiche und bildeten somit auch eine Ernährungsgrundlage. In weiten Teilen sind die Anlagen nachvollziehbar und, soweit erhalten, erfüllen sie bis heute diese Funktionen.

Wasser in der Klosteranlage

Den Wasserlauf der Salzach und des Blaubachs fassten die Zisterzienser innerhalb der Klostermauern als Kanal, der Abwässer und Abfälle aus Latrinen, Küche und Wirtschaftsgebäuden aufnehmen konnte und das Kloster bis heute durchfließt. Außerdem konnten sie damit den Wasserbedarf zum Antrieb ihrer Mühle steuern, die sich im Kloster befand.

TIPP

Der Tiefe See – ehemals Wasserreservoir und Fischteich – wird seit 1898 als öffentlicher Badesee benutzt. Genießen Sie ein Badeerlebnis im Einklang mit der Natur, verbunden mit dem Komfort eines Freibades. Außerdem laden Tret- und Ruderboote zu einer Fahrt über den Tiefen See ein.

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