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09.06.2008

Neues Kindermuseum in Schloss Ludwigsburg eröffnet

Auch ein dreihundertjähriges Schloss wie das Ludwigsburger ist immer wieder für Überraschungen und Innovationen gut: Jetzt macht sich die ehemalige württembergische Residenz mit dem „Kinderreich“, einem Schlosserlebnismuseum für Kinder zwischen 5 und 12 Jahren, auf einen neuen Weg. Anfassen, Aufsetzen, An- und Ausprobieren, Hören und Fühlen  - das Entdecken und Erfassen mit allen Sinnen - steht im Mittelpunkt dieses neuen Angebots für Kinder, Familien und Gruppen.
Federico, der königliche Schlossadler, fungiert als Maskottchen des Kinderreichs Schloss Ludwigsburg und führt die Besucher durch die Räume, die sich inhaltlich mit den Themenbereichen des gesamten Schlossareals auseinandersetzen. Höfisch gekleidet, als Prinz, Prinzessin oder königlicher Wachsoldat, geht es auf eine Zeitreise in die Vergangenheit.

Öffnungszeiten 
Samstag 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Sonntag  11.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Mittwoch 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr (nur in den Schulferien)

Anmeldung
Tel: 07141 / 18 20 04 oder 07141 / 18 64 53
E-Mail: info@schloss-ludwigsburg.de

Weitere Informationen erhalten Sie hier: Kinderreich Schloss Ludwigsburg


Führer Schlossgarten Schwetzingen
02.06.2008

Silbergraue Führer "Schlossgarten Schwetzingen" erschienen

Der Schwetzinger Schlossgarten ist ein wahres Glanzstück der europäischen Gartenbaukunst. Innerhalb von 30 Jahren entstand unter dem Kurfürsten Carl Theodor, seinem Baumeister Nicolas de Pigage und dem Gartenarchitekten Friedrich Ludwig von Sckell ein prachtvoller Park als Zentrum der kurfürstlichen Sommerresidenz. Zwei Konzeptionen der Gartengestaltung, die französische und die englische, sind hier als einzigartige künstlerische Leistung miteinander verknüpft. Das vielfältige Zusammenspiel von Gartenkunst, Architektur, Skulptur und Kunsthandwerk macht den Schwetzinger Schlossgarten zu einem der am besten erhaltenen Gartenschöpfungen des 18. Jahrhunderts. Nicht zuletzt manifestiert sich hier auch die bedeutende gesellschaftliche Bewegung des Freimaurertums. Diese Dichte kulturgeschichtlicher Zeugnisse macht den Schlossgarten zu einem aussichtsreichen Kandidaten für die Aufnahme in die Welterbeliste der UNESCO.

Der neue Silbergraue Führer „Schlossgarten Schwetzingen“ gibt einen Überblick über die Gartengeschichte, präsentiert die Bauwerke und Architekten und stellt die Bedeutung des Gartens als Kulturdenkmal dar.

Hartmut Troll, Andreas Förderer, Uta Schmitt. 2008, 80 S., 90 Abb., zwei Übersichtspläne, 12,5 x 23,5 cm, Klappenbroschur, ISBN 978-3-422-02056-6, Deutscher Kunstverlag München.
Preis: € 5,00 / Stück
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Blick zur Deckenmalerei
21.04.2008

Das Deckengemälde der Rastatter Schlosskirche online entdecken

Die Schlosskirche der Rastatter Barockresidenz birgt ein Deckengemälde von besonderer thematischer Bedeutung: Es ist ein Bild des Sieges, des Triumphs des christlichen Glaubens und nicht zuletzt der Glorifizierung der christlichen Bauherrin Sibylla Augusta von Baden-Baden.

Thema des Deckengemäldes ist die Legende der Kreuzauffindung und -erhöhung durch die heilige Helena. In der Überlieferung heißt es, Helena, die Mutter Kaiser Konstantins des Großen, habe das Kreuz Jesu unter einem heidnischen Tempel gefunden.
Die besondere Bedeutung der Rastatter Darstellung liegt in der Identifikation der Markgräfin Sibylla Augusta von Baden-Baden, der Erbauerin der Schlosskirche, mit der heiligen Helena: Die Heilige trägt die Gesichtszüge der Markgräfin. Damit macht Sibylla Augusta ihren weltlichen Machtanspruch als Regentin der Markgrafschaft Baden-Baden deutlich. Darüber hinaus hebt der sakrale Kontext die Dargestellte auf eine andere, höhere Ebene: Die Gottesnähe des Sakralen gehen auf die Porträtierte über.

Die Schlosskirche und damit das Deckengemälde ist derzeit nicht zu besichtigen, da für die nächsten Jahre umfangreiche Restaurierungsmaßnahmen vorgesehen sind. Im Internet können Sie jedoch das Deckengemälde im Detail betrachten und erhalten Erklärungen zu den einzelnen Darstellungen.


07.04.2008

Jetzt neu: Schlösser 2 – 2008

Der Weikersheimer Schlossgarten gehört zu den wenigen fürstlichen Gartenanlagen des Hochbarock, die nahezu in der Originalstruktur erhalten geblieben sind. In diesem Jahr feiern die Staatlichen Schlösser und Gärten das 300-jährige Jubiläum des Gartens. Aurikeln, Modeblumen des Barock, spielen dabei im Frühjahr eine besondere Rolle.

Das Schlösser-Jahr hat 2008 noch mehr Jubiläen zu bieten. Herzog Carl Eugen von Württemberg gründete 1758 in Ludwigsburg das Schlosstheater und die Porzellanmanufaktur. Beide Einrichtungen wahren das traditionelle Erbe bis heute. In Sonderführungen erfahren Interessierte spannende Details!

Lesen Sie hier mehr zur aktuellen Ausgabe oder bestellen Sie direkt.


Arbeitszimmer der Annette von Droste-Hülshoff
17.03.2008

Im Meersburger Fürstenhäusle beginnt die Saison - alle wesentlichen Informationen für einen Besuch jetzt online

Das Fürstenhäusle liegt versteckt auf einer Anhöhe über der Meersburger Oberstadt. Ursprünglich von einem Konstanzer Domherrn als Gartenhaus errichtet, war es jahrelang der schöpferische Rückzugsort der Dichterin Annette Droste-Hülshoff (1797-1848). Bereits seit 1923 beherbergt das Fürstenhäusle ein Museum, das an das Leben und Werk der Annette von Droste-Hülshoff erinnert. Eine entfernte Verwandte, Erbin des Hauses, hatte dafür eine Sammlung zusammengetragen. So hat sich hier beispielsweise der Biedermeier-Sekretär erhalten, an dem viele der literarischen Schöpfungen der Droste entstanden. Zahlreiche Bildnisse an den Wänden zeigen die einstige Bewohnerin, ihre Familie und die Menschen, die ihr wichtig waren. Originale Handschriften, Illustrationen zu ihren Gedichten, Erst- und Frühausgaben zählen zu den Schätzen des Museums.
Seit diesem Wochenende bis voraussichtlich Mitte Oktober hat das Fürstenhäusle wieder für Besucher geöffnet. Alle wesentlichen Informationen zur Vorbereitung dieses Besuchs - Öffnungszeiten, Einrittspreise, Führungsangebote – finden sich nun unter www.fuerstenhaeusle.de . Darüber hinaus erfahren Sie auf den hier neu eingerichteten Seiten alles Wissenswertes über die Geschichte des Fürstenhäusles.


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